Papier und Druck
Welche Papierstärke soll ich nehmen?
Kurz gesagt
Bei Visitenkarten entscheidet das Gramm über den ersten Eindruck — bei Flyern über den Preis.
Grammatur ist das Gewicht je Quadratmeter und die einfachste Stellschraube für Anmutung. Eine Visitenkarte unter dreihundert Gramm fühlt sich beim Übergeben dünn an, und das merkt der Empfänger, bevor er gelesen hat. Dreihundertfünfzig ist der übliche gute Standard; darüber wird es zur Aussage, mit sichtbarer Kante und spürbarem Gewicht.
Bei Flyern kippt die Rechnung. Dort ist schweres Papier vor allem teurer — im Druck und im Versand — und der Eindruck entsteht eher über Format und Falz als über die Stärke. Ein Handzettel auf hundertfünfundzwanzig Gramm ist völlig in Ordnung; ein Werbebrief, der wertig wirken soll, ist es nicht.
Wichtiger als das Gewicht ist oft die Oberfläche. Ungestrichenes Papier nimmt Farbe weicher auf und fühlt sich natürlich an, lässt Bilder aber flauer wirken. Gestrichenes Papier bringt Farben und Kontraste, glänzt dafür und lässt sich schlechter beschriften. Für eine Speisekarte, auf der jemand mit dem Finger entlangfährt, ist das eine praktische und keine ästhetische Frage.
Wir schicken Ihnen im Zweifel Muster. Papier zu beschreiben ist ungefähr so aussichtsreich wie Wein zu beschreiben.
Wenn daraus ein Auftrag werden soll:
Nächster Schritt
Erzählen Sie uns,
was Sie vorhaben.
Am schnellsten geht es per WhatsApp — dort antworten wir meist innerhalb weniger Minuten. Wenn ein Gespräch besser passt, machen wir daraus einen Telefontermin.
Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostet nichts.
Wir hören zu, sagen Ihnen ehrlich, was Ihr Vorhaben ungefähr kostet und wie lange es dauert — und wenn Sie woanders besser aufgehoben sind, sagen wir auch das.
Wer wir sind, auf sechs Seiten.
Haltung, Leistungen, Arbeiten und der Ablauf einer Zusammenarbeit — als PDF zum Lesen und Weitergeben.
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