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Dateien und Formate

Reicht automatisches Nachzeichnen für mein Logo?

Kurz gesagt

Für eine grobe Form ja, für ein Logo selten — der Automat zieht Linien nach, er versteht sie nicht.

Automatische Vektorisierung legt Konturen um Farbflächen. Das ergibt eine Datei, die formal ein Vektor ist — und die aus der Nähe zittrige Kanten, ausgefranste Ecken und Rundungen zeigt, die keine sind, sondern eine Kette kurzer Geraden.

Sichtbar wird das genau dort, wo es teuer ist: Ein Folienplotter fährt jede dieser Ecken einzeln ab, ein Fräser ebenso. Was am Bildschirm bei fünfzehn Prozent Ansichtsgröße glatt aussieht, ist auf einer Schaufensterscheibe in Originalgröße eine wellige Kante.

Sauberes Nachzeichnen heißt: die Formen neu konstruieren. Kreise werden Kreise, Geraden werden gerade, Kurven bekommen so wenige Stützpunkte wie möglich. Bei einem Schriftzug wird nach Möglichkeit die zugrunde liegende Schrift bestimmt und neu gesetzt, statt Buchstaben abzumalen.

Der Aufwand hängt an der Vorlage. Ein klares zweifarbiges Zeichen ist schnell gemacht; ein verlaufender Farbverlauf mit Schlagschatten aus dem Jahr 2006 ist Anlass, über eine Überarbeitung zu reden statt über eine Kopie.

Wenn daraus ein Auftrag werden soll:

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